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Schroeder Roadshow » Das ist der Gipfel - 60 Jahre NATO-Draht!

Das ist der Gipfel - 60 Jahre NATO-Draht!

Schroeder am 6. April 2009

Bilanz unseres Auftritts bei der Demonstration gegen den NATO-Gipfel in Straßburg: 10.000 Polizisten, ein brennendes Hotel, die ehemalige Zollstation und ein Kiosk lichterloh in Flammen, nervös kreisende Hubschrauber, kilometerweise nagelneuer Natodraht als Doppelrolle und Tränengas satt. Und keiner der angekündigten Künstler da, außer SCHROEDER ROADSHOW.

Als wir uns nach dem Auftritt auf den Rückweg machten, wurden die Rauchschwaden an der Bühne immer dichter und vermengten sich intensiv mit Tränengas. Also steuerten wir in Auto und Leihwagen gemeinsam mit etwa 10.000 Protestlern das einzige offene Tor am anderen Ende des Kundgebungsgeländes an, vorbei an den brennenden Gebäuden. Im Schneckentempo ging es inmitten des sog. Schwarzen Blocks durch das Nadelöhr in Richtung Europabrücke. Wir brauchten etwa eine Stunde für die zwei Kilometer!

Befürchtungen, dass die Umgebung zu ungesund sei, oder “… tres, tres danguereux..!”, wie ein älterer Aktivist meinte, erwiesen sich allerdings als grundlos. Es zeigte sich schnell, dass die Anführer des Blocks für unsere Sicherheit einstanden, war ihnen wohl irgendwie eine Ehre. Kriminell wurde es nur, als unvermittelt drei Mannschaftswagen der Gendarmerie auftauchten. Mon dieu! Was für Idioten! Im sofort einsetzenden Steinehagel bekamen Freund und Feind genug ab, denn Wurfmaterial führte unsere schwarze Fußgruppe reichlich (im Einkaufswagen!) mit und außerdem gab es ja noch die Eisenbahnstrecke mit Schotter. Erst die Schreie “Hört auf! Stop! Ihr trefft die eigenen Leute!” brachte ein bisschen Einsicht und Ruhe. Die Idioten waren jetzt die Anderen. Nur müssen wir der Autovermietung später erklären, wieso dieser riesige Kieslaster auf der Autobahn soviel Steinschlag an dem schönen weißen Sprinter verursacht hat.
Und Ben wird seine Fahrt am Steuer des Sixt-Renaults sicher lange in Erinnerung behalten.

Ach so, Musik, die gab es auch! Bühne gut, PA gut, Moderation da, Helikopter da, Sonne schön, Sound schön - KOMM, KOMM - HINTERHOF - FETTE RATTEN. Wenn viele RednerInnen am Start sind, funktioniert Rock’n'Roll immer. Und dass wir echt gut drauf waren, konnte man vorne links an der Bühne erleben. Die Schwarzafrikaner von der Befreiungsfront Eritrea begannen bereits bei KOMM, KOMM zu wippen, während des HINTERHOF-Songs war eher Ausdruckstanz auf dem Platz angesagt und bei den Ratten hatten viele Spaß.
Auch Diether Dehm, ihm hat’s gefallen und er kam sofort zum Punkt: Spielt ihr auch für die Linken? Klaro, aber so kurz vor der Abfahrt war nur noch wichtig: Welchen Auftritt hat Bianca Jagger? Mick hat es jedenfalls verpasst, an der Seite einer großen Frau in Ehren alt zu werden. Aber dann kamen auch schon Rauch und Tränengas …


Hier ein paar Fotos vom Auftritt und den Sprechern.
Vielen Dank für die Fotos: © Lena Horlemann | Friedenskooperative Bonn

No to Nato | 4.4.09No to Nato | 4.4.09
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Und einige Fotos vom Konzert aus der Sicht unseres Schlagzeugers Ben Beracz.

No to Nato | by BenNo to Nato | by Ben
No to Nato | by BenNo to Nato | by Ben

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3 Kommentare zu “Das ist der Gipfel - 60 Jahre NATO-Draht!”

  1. claude.am 9. April 2009 um 00:23

    Ein ernstes Wort - weil euch meine Sympathien gelten.

    Nach der sog. Demonstration in Straßburg - s.o. - befürchte ich auch , daß eine “andere Welt möglich ist”, wie es immer so nett formuliert wird, aber in dieser möchte ich nicht leben - und Ihr ganz bestimmt auch nicht. Von daher ist es mit unverständlich, sich vor einen solchen Karren spannen zu lassen, mehr, ihn sogar noch freiwillig zu ziehen.

    Wenn der politische Gegner - wer auch immer das gerade ist! - mit Steinen beworfen wird, Apotheken und Kioske angezündet werden, dann ist das nicht nur einfach “daneben”, sondern setzt auch günstigen Wind für eine sowieso immer gewaltbereiter werdende Gesellschaft.

    Warum nur tun wir uns so schwer, unsere Atomwaffenarsenale endlich aufzulösen, von dieser Erde zu verbannen? Genau hier liegt der Grund!

    Es mag schon sein, daß das Geld und die Macht ungleichmäßig verteilt sind. Na und? Drei Dinge sind auf diesem Planeten jedenfalls perfekt normalverteilt: 1. Ärger (Arroganz) , 2. Habgier (sinnlose) und 3. Dummheit (ein unendlich weites Feld).

    Das Wort “Demut” fiel hier irgendwann einmal. Es bedeutet, diese drei Eigenschaften für sich selbst anzuerkennen, und aufrichtig zu versuchen, ihnen etwas entgegenzusetzen; alles andere ist nur Koketterie und Spielerei mit Worthülsen. Es gibt und gab immer wieder Leute, die das verstanden haben.
    Auch der Herr Konstantin Wecker schrieb vor fast 30 Jahren folgendes:

    \\ Immer noch werden Hexen verbrannt auf den Scheiten der Ideologien \\ und dann kann man als der Gute und die Augen voll Sand in die heiligen Kriege ziehn.

    Krieg bleibt Krieg, gegen wen auch immer; Gewalt kreiert immer nur weitere Gewalt. Und um ein Held zu werden, braucht man gar keine Kriege….

    just my 2 cents.
    Ich wünsch Euch was.

  2. vladiam 9. April 2009 um 21:54

    Mein lieber Claude,
    uns vor einen Karren spannen zu lassen, würden wir Esel niemals tun. Aber zu Hause zu sitzen und die Schnauze zu halten - nicht mal ein herzergreifendes Koooooommm, Kooooommm abzuliefern - nur weil , wie Du richtig bemerkt hast, Dummheit sich allerorts bis zur Ekstase steigert - wo kommen wir da hin?
    Es waren viele Menschen in Strasbourg und Kehl, die friedlich demonstriert haben….viele davon vor der Bühne. Und für diese Menschen und für ihre Ohren und für ihre gute Laune waren wir da.
    Grüsse
    Vladi

  3. vladiam 9. April 2009 um 21:58

    ……und Kostantin Wecker war nicht da.
    Failed,

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